Mit der richtigen Ernährung zu gesunden Zähnen

Unsere Ernährung beeinflusst den Zustand unserer Zähne massiv. Wer Wert auf gesunde Zähne legt und beim nächsten Besuch des Zahnarztes glänzen möchte, der sollte auch auf das achten, was er zu sich nimmt. Dreimal tägliches Zähneputzen ist zwar wichtig um die Zahngesundheit zu erhalten, doch es reicht nicht aus. Durch das Putzen werden dem Zahnschmelz wichtige Mineralien zugeführt, der pH-Wert des Speichels neutralisiert. Doch erst mit der richtigen Ernährung hat man seinen Zähnen alles Gute getan, was möglich ist.

Verantwortlich für die zahlreichen Probleme, die einem die eigenen Zähne bereiten können, ist ein Erreger, den jeder Mensch in sich trägt. Das Bakterium „Streptococcus mutans“ wandelt Zucker in eine Säure um. Diese sorgt dafür, dass sich der Zahnschmelz durch die Entkalkung auflöst. Diese gefürchteten braunen Stellen wandeln sich in Karies um. Dies führt in weiterer Folge, dass man in schlimmsten Falls seine Zähne verliert. Um dem vorzubeugen, ist es wichtig auf seine Ernährung zu achten, um Karien gleich gar nicht entstehen zu lassen. Das Prinzip ist dabei eigentlich ganz einfach: ohne Säure keine Karies.

So schützt man seine Zähne

Alle Lebensmittel, die den Säuregrad des eigenen Speichels erhöhen, schaden den Zähnen. Dazu zählen vor allem Zucker und vorgefertigte Lebensmittel. Darin sind meistens jede Menge Zucker enthalten, dieser dient als Geschmacksträger. Zu empfehlen sind hingegen Salate, Gemüse und Ost. Der Zahngesundheit förderlich sind darüber hinaus ganz besonders alle Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Eigelb und Pilze. Selbst Obst ist gesund, wenn es um die Zähne gibt. Das erscheint auf den ersten Blick seltsam, schließlich enthalten die Früchte ebenfalls Zucker. Doch dessen geringe Konzentration ist laut der Ansicht von Experten unbedenklich. Zitrusfrüchte enthalten zwar Säuren, doch diese hätten einen hohen pH-Wert und sind damit ebenfalls zu empfehlen. Ganz anders sieht die Situation schon beim Fleisch aus. Dieses stellt ein Problem dar, die einzige Ausnahme bildet das Lammfleisch. Dieses ist basisch und daher kein Problem. Getreide, mit Ausnahme des Roggen- und Dinkelmehls, ist ebenso problematisch. All diese Lebensmittel begünstigen die Bildung von Säuren, die in weitere Folge in Karies enden können.

Wasser statt Cola

Bei den Getränken kommt man ebenfalls zu wenig überraschenden Ergebnissen. Hier sollte man auf Fruchtsäfte ohne Zucker setzten. Coca Cola und Co verfügen über jede Menge Zucker und sind damit auch für die Zähne ein Problem. Milch hingegen ist sehr empfehlenswert. Egal, ob es sich dabei um die klassische Milch der Kuh, von der Ziege oder vom Schaf handelt, sie alle reduzieren den Säuregrad im Mund und zählen aus Sicht der Zahngesundheit zu den gesunden Lebensmitteln. Wer Wasser bevorzugt, sollte auf die Kohlensäure verzichten. Wer mehr trinkt, bildet mehr Speichel und kann so eine Zeit ohne Zähneputzen überbrücken. So werden die Bakterien aus dem Mund gespült, schließlich ist auch das Wasser pH-neutral. Es hilft den Säuregrad im Mund zu reduzieren.

Wasser statt Cola

Der Schlüssel bei der Bekämpfung schädlicher Säuren im Mund ist das Fluorid. Diese wird über die Zahnpasta den Zähnen zugeführt. Es macht den Zahnschmelz resistent gegenüber Säuren. Naschkatzen werden sich freuen zu hören, dass selbst Schokolade mithelfen kann die Zahngesundheit zu fördern. Dabei sollte man allerdings zur dunklen Schokolade greifen. Diese sollte über einen Kakaoanteil von über 70 % verfügen. Ein Stückchen ab und zu versorgt die Zähne mit Magnesium, der hohe Anteil des basischen Kakaos ist nicht schlecht für die Zähne.