Mit der richtigen Ernährung das Krebsrisiko senken

Krebs ist eine gefürchtete Krankheit, dementsprechend nimmt die Vorsorge einen prominenten Platz in der öffentlichen Wahrnehmung ein. Eine gute Möglichkeit sein persönliches Risiko an Krebs zu erkranken zu senken, ist die richtige Ernährung. Diese sollte vor allem ausgewogen sein und auf gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe verzichten. Die richtige Ernährung führt dem Körper jene Stoffe zu, die er benötigt und hält ihn fit. Die Krebsvorsorge mithilfe der Ernährung ist dabei gar nicht so schwer. Es gilt lediglich einige Regeln zu beachten. Immerhin sollen laut der Weltgesundheitsorganisation WHO rund ein Drittel der Krebserkrankungen auf zu wenig Bewegung und eine falsche Ernährungsweise zurückzuführen sein.

Natürlich gibt es keine Garantie mit der richtigen Ernährung eine Erkrankung zu verhindern. Doch man kann seine Chancen deutlich verbessern. Die Diskussion tobt schon seit langem. Dabei geraten immer wieder Lebensmittel ins Visier der Forscher, deren schlechter Ruf sich anschließend als unbegründet herausstellt. Ein gutes Beispiel dafür ist der Kaffee. Er galt lange Zeit als krebserregend, doch das hat sich geändert. Die Forschung tut also gut daran, weiter an diesen Projekten zu arbeiten.

Das Wunderlebensmittel, das eine Erkrankung verhindert, gibt es nicht. So sieht es offenbar derzeit aus. Doch in einem sind sich alle Wissenschaftler einig. Die Ernährung sollte so bunt und abwechslungsreich, wie nur möglich sein. Das senkt das Risiko an Krebs zu erkranken deutlich. Die wichtigsten Bestandteile einer abwechslungsreichen Ernährung sind seit langem bekannt. Es handelt sich um Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. So kommt der Körper zu den Ballaststoffen und Vitaminen, die er für ein gesundes Leben benötigt. Diese stützen die Verdauung und stärken das Immunsystem. So wird der Körper mit Erkrankungen leichter fertig. Das beweist auch eine Untersuchung der Krankheitsfälle unter Vegetariern. Wer sich fast ausschließlich von Pflanzen ernährt, hat eine um rund elf Prozent geringere Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken. Das steht die Basis der gesunden Ernährung schon einmal fest. Doch viele Menschen können nicht auf Fleisch, Milch und Zucker verzichten.

Mit der richtigen Ernährung das Krebsrisiko senken
Mit der richtigen Ernährung das Krebsrisiko senken

Die größten Risikofaktoren sind immer noch Alkohol und Tabak. Wer auf sie verzichtet, erhöht seine Chancen deutlich. Jede Form von verarbeitetem Fleisch wird als potenziell krebserzeugend eingestuft. Das betrifft alle Arten von Wurst. Wer täglich mehr als 50 Gramm davon isst, erhöht sein Risiko um 18 Prozent. Man sollte daher mit dem Verzehr von Wurst sparsam umgehen. Rotes Fleisch ist nach Ansicht der Internationalen Agentur für Krebsforschung deutlich schädlicher als Fleisch von Geflügel, Wild oder Innereien. Daher ist es ratsam den Konsum von Rind, Lamm und Schwein nicht zu übertreiben. Die Grenze dafür liegt pro Woche bei rund 500 Gramm. Besonders schwierig wird es bei der Milch. Hier kommt es auf die richtige Menge an. Wenig Milch bis zu 0,8 Liter pro Tag kann schützen, zu viel davon ist sogar schädlich. Davon sind vor allem Männer betroffen. Das Bild, das Zucker liefert, ist etwas ungewöhnlich. Er schadet nicht direkt, doch durch das Übergewicht, das er auslösen kann, steigt das Risiko an Krebs zu erkranken an. Wer also Wert auf seine Gesundheit legt, sollte diese Tipps beachten.