Ist der Triathlon für jeden geeignet?

Der Triathlon vereint mit Schwimmen, Radfahren und Laufen gleich drei herausfordernde Sportarten in sich. Das schreckt viele Hobbysportler ab, doch ein Triathlon ist durchaus für viele Sportler geeignet. Dabei gilt es in der Ironman-Variante 3,9 Kilometer zu schwimmen, 180 Kilometer auf dem Rad zu sitzen und anschließend noch 42,195 Kilometer zu laufen. Das erscheint jedem Anfänger zunächst als eine unüberwindbare Hürde. Doch das muss nicht sein, immerhin gibt es auch eine Super-Sprint-Distanz, die in weniger als einer Stunde bewältigt werden kann.

Teil einer großen Familie werden

Triathleten schwärmen davon, dass jeder Bewerb etwas ganz Besonderes sei. Das läge an den unterschiedlichen Landschaften. Darüber hinaus bringe der Bewerb jede Menge Abwechslung, alle Teilnehmer fühlen sich wie ein Teil einer großen Familie. Sportmediziner sehen grundsätzlich keinen Grund, warum nicht jeder Hobbysportler sich dieser großen Herausforderung stellen sollte. Als Voraussetzung wird dafür das regelmäßige Treiben von Sport genannt. In weiterer Folge sollte sich jeder, der die Teilnahme an einem Triathlon plant, überlegen, ob er sich selbst dazu in der Lage sieht, diese Belastung zu meistern. Denn es benötigt schon eine grundlegende Sportlichkeit, um einen Triathlon zu bewältigen.

Zuerst geht es zum Sportmediziner

Der erste Schritt dabei wäre, wie so oft bei anderen Sportarten auch, der Gang zum Sportmediziner. Dieser unterzieht den Anfänger einer gründlichen sportmedizinischen Untersuchung und gibt dem Sportler eine auf ihn angepasste Empfehlung hinsichtlich des für ihn idealen Trainings. Dieses sollte die gesamte Muskulatur und das Bindegewebe umfassen. Schließlich handelt es sich bei einem Triathlon um die Kombination von insgesamt drei Ausdauersportarten. Der Teilnehmer benötigt vor allem Kondition und koordinative Fähigkeiten. Die Belastung beim Triathlon sorgte für weniger Stress, doch gleichzeitig schüttet der Körper Glückshormone aus. Diese Endorphine fluten den Körper, dieses Erlebnis wollen viele Teilnehmer nicht missen. Sie helfen darüber hinaus auch, den Körper an seine Leistungsgrenzen zu bringen.

Training nach Plan

Grundsätzlich spricht aus medizinischer Sicht nichts dagegen bei allen Distanzen eines Triathlons an den Start zu gehen. Anfängern wird empfohlen ihre ersten Teilnahmen mit einer Staffel zu absolvieren. Gerade der Wechsel vom Fahrrad zum Laufen ist für viele Anfänger ungewohnt und extrem anstrengend. In einer Staffel können sich drei Teilnehmer die Bewerbe untereinander aufteilen und haben so Gelegenheit in den Triathlon hineinzuschnuppern. Auch hier gilt die Devise: Bloß nicht übertreiben. In der Vorbereitung auf das Event ist durchaus Zurückhaltung angesagt. Niemand muss jede Woche 20 Stunden trainieren, um den Triathlon zu überstehen. Wichtig ist es vor allem auf den eigenen Körper zu hören. Wer in einer guten sportlichen und mentalen Verfassung ist, kann sein Training durchaus zurückschrauben. Nicht immer bringt mehr Training dann im Bewerb tatsächlich mehr Leistung.

Training nach Plan
Training nach Plan

Als technisch anspruchsvollste Disziplin wird von Anfängern gerne das Schwimmen bezeichnet. Damit das klappt, ist die richtige Kraul-Technik gefragt. Hier sollte man auf den Rat eines Schwimmtrainers vertrauen. Der gibt gute Tipps. Wichtig ist es in der Vorbereitung nach einem Plan zu trainieren. Dabei sind die Ruhe- und Regenerationsphase genauso wichtig, wie die sportliche Vorbereitung. So kann sich der Körper an die Belastung gewöhnen und seine Speicher wieder neu auffüllen. Mit diesen Tipps kann sich beinahe jeder gesunde Hobbysportler an einem Triathlon versuchen. Sein Einsatz wird spätestens im Ziel belohnt werden.